DFÜ-Adapter von Microsoft

Der virtuelle Netzwerk-Adapter von Microsoft (DFÜ-Adapter) ist der einfachste Weg ins Internet. Der DFÜ-Adapter bekommt seine IP-Nummer erst beim Verbindungsaufbau dynamisch zugewiesen und gibt diese intern weiter. Die interne und externe Nummer ist gleich.

Diese Situation ist ideal für Doko/Skat. Doko/Skat mitspielen können wir mit jedem Netzwerk-Adapter. Einen eigenen Tisch aufzumachen, geht jedoch nur unter folgenden Voraussetzungen:

  1. Doko-Live muss die externe IP kennnen.
  2. Der Adapter muss eingehende Verbindungen akzeptieren.
  3. Der Adapter muß Verbindungsanfragen an den richtigen PC weiterleiten.

Diese Voraussetzungen werden zu 100 % vom DFÜ-Adapter erfüllt, und einen Tisch aufzumachen geht mit dem DFÜ-Adapter meist völlig problemlos. Lediglich wenn viele Netzwerk-Karten und virtuelle Adapter vorhanden sind, kann es Probleme geben (APIPA s.u.).

Der größte Nachteil des DFÜ-Adapters ist die Sicherheit. Daher sollte die Laufwerksfreigabe NIE aktiviert sein bei Internet-Aktivitäten. Zusätzlich empfiehlt sich der Einsatz einer Firewall. Hervorragend geeignet und außerdem Freeware ist Zonealarm von Zonelabs. Wie Zonealarm eingerichtet werden muss, um Doko/Skat zu spielen, steht unter Firewall.

APIPA. Moderne Rechner werden immer häufiger mit Netzwerkkarten ausgerüstet, obwohl sie als Einplatzrechner benutzt werden. Die Netzwerkkarten werden daher meistens automatisch von Windows eingerichtet. Unter Eigenschaften der Netzwerkkarte steht dann meistens IP-Adresse automatisch beziehen. D.h., daß beim Booten der Rechner einen DHCP-Server sucht, um sich eine IP-Adresse geben zu lassen. Falls der Rechner keinen DHCP-Server findet, vergibt er sich selbst eine IP-Adresse, und zwar meistens 169.254.0.0 (APIPA). Diese Adresse wird vom Doko übernommen, wird aber nicht als interne bzw. private IP-Adresse erkannt. Daher wird bei der Tischeröffnung auch keine externe Adresse erfragt.

Im Moment ist die einzige Lösung, das TCP/IP-Protokoll über die Netzwerkkarte zu deaktivieren, die Karte selbst zu deaktivieren oder der Netzwerkkarte eine Adresse im Adressraum 192.168.x.x zu geben. Wenn die Karte für ein DSL-Modem benutzt wird, ist das TCP/IP-Protokoll nicht erforderlich für die Karte selbst. Evt. kann der Netzwerkadapter deinstalliert werden, um anschliessend den Rechner neu zu starten. Bei der Neuinstallation erscheint jetzt das DFÜ-Netz als der erste Netzadapter und wird jetzt von Doko/Skat verwendet, da Doko/Skat den jeweils ersten Netzwerkadapter verwendet.

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